Persischer Leopard. (c) Ingo Gerlachl

31. Dezember 2009. Ich wünsche allen meinen Lesern einen guten Rutsch in das neue Jahrzehnt. Für 2010 wünsche ich Gesundheit und Glück (ja auch das gehört dazu, denn die Menschen auf der Titanic waren alle gesund, hatten aber kein Glück;-)) und vor allem den Tier- und Naturfotografen unter uns wünsche ich viele tolle Motive. Die Abbildung zeigt den persischen Leoparden im Kölner Zoo wie er vom Felsen springt.

Persischer Leopard. (c) Ingo Gerlach

30. Dezember 2009. Manchmal hat man es als Tierfotograf schon schwer. Da fahre ich extra nach Köln, um den Schneeleoparden in seinem ursprünglichen Element, dem Schnee, zu fotografieren. Und was macht der der Snow-Leo - nichts. Liegt einfach nur faul und träge in seiner "Höhle" und schläft oder döst vor sich hin. Da ist der im benachbarten Gehege untergebrachte Persische Leopard schon aktiver. Zumal, wenn er, wie ich beobachten konnte, eine saftige Keule von irgend einem Tier zum Fressen bekam.

Fischotter im Schnee. (c) Ingo Gerlach


29. Dezember 2009. Diesen neugierigen Fischotter konnte ich im Zoo Köln ablichten. Die äußerst seltene Situation das im Zoo einmal eine geschlossene Schneedecke ist, habe ich an zwei Tagen gezielt genutzt. Das Foto wurde mit der Nikon D3, dem 4,0/200-400 mm VR bei 400 mm Einstellung und ISO 800, F6,3 und 1/1.600 s gemacht.

Schwarzstorch im Schnee. (c) Ingo Gerlach

28. Dezember 2009. Der Schwarzstorch im Kölner Zoo erlaubt uns Tier- und Naturfotografen eine intime Nähe um Portraits von diesem schönen Vogel zu machen. Im sog. Eulenkloster leben neben dem Schwarzstorch auch eine Reihe anderer Vögel, wie der Turmfalke, der Waldrapp und andere. Gerade in kalten Zeiten und bei Schneefall gelingen recht gute Fotos, da wir Fotografen dann bei den Aufnahmen viel Ruhe haben, da die "normalen" Zoobesucher doch wärmere und trockenere Zeiten vorziehen.

Kalifornischer Seelöwe. (c) Ingo Gerlach

27. Dezember 2009. Der kalifornische Seelöwe im Kölner Zoo war ganz unruhig. Im hohen Tempo schwamm er im großen Becken seine Runden. Gute Gelegenheit den schnellen Autofokus der Nikon D3 zu testen. Test bestanden. Grund der Unruhe war die kurz bevorstehende Fütterung. Durch das kalte Wetter und den Schneefall waren nur sehr wenige Menschen im Zoo. Insofern war ein unbeeinträchtigtes Fotografieren möglich. In den Sommermonaten stehen x Menschen um das Gehege um den Seelöwen bei der schmusigen Fütterung zu zu schauen.

Tiger im Schnee. (c) Ingo Gerlach

26. Dezember 2009. Ich wünschen allen meinen Lesern eine schönes Weihnachtsfest gehabt zu haben. Der Tiger auf dieser Abbildung sagte: "Mein Weihnachtsbaum war dieses Jahr ein bisschen mickrig. Lag´ wohl an der Wirtschaftskrise - oder was?" Hoffentlich waren Sie nicht all zu sehr betroffen von den negativen wirtschaftlichen Entwicklungen in diesem Jahr. Die Aufnahme entstand im Zoo Köln bei starken Schneefall.

Gepard im Schnee. (c) Ingo Gerlach

25. Dezember 2009. Kaum zu glauben, nach dem wir die Gepardenfamilie fotografiert hatten, schneite es das erste Mal in der Masai Mara. Die Schneefälle waren so stark, das selbst der Rücken des Gepardenmännchens ganz weiß wurde. In der Tat, das wäre eine Sensation in der Massai Mara, wenn es da schneien würde. Obwohl, der Klimawandel könnte auch dies möglich machen. Also, für alle Wissbegierigen, diesen Geparden habe ich am letzten Sonntag bei starken Schneefall im Kölner Zoo fotografiert. Hat richtig Spaß gemacht, fast alleine durch den Schnee im Zoo auf Motivsuche zu gehen. Kamera: Nikon D3 mit dem bewährten 4,0/200-400 mm, ISO 800, 1/500s, f4. Sowie den ThinkTank Regenschutz für Kamera und Objektiv.

Gepardenfamilie. (c) Ingo Gerlach

24. Dezember 2009. Ich wünsche allen treuen Lesern meiner Website ein wunderschönes Weihnachtsfest und für 2010 alles Gute. Wer fotografisch unterwegs ist, dem wünsche ich viele tolle und reizvolle Motive. Diese Gepardenfamilie soll stellvertretend für die menschliche Familie stehen. Ein gedeckter Tisch mit einem leckeren Braten und einer harmonischen Familienbande, wer wünscht sich dies nicht an Weihnachten. Die Gepardenfamilie war eines der letzten Fotos die ich auf meinem 16-tägigen Trip in der Massai Mara gemacht habe. Damit beende ich zunächst die Serie. Demnächst werde ich wieder andere Motive einstellen.

Krokodil attakiert Gnukalb. (c) Ingo Gerlach

23. Dezember 2009. Wie angekündigt, am vorletzten Tag unseres Maratrips, es war der 15. Tag und der 6. September, spielten sich dramatische Szenen am Mara-River ab. Beim Crossing einer sehr großen Herde, hat sich dieses Gnukalb auf der anderen Seite des Flusses zwischen den Felsen mit dem Hinterbein verhakt. Alle Befreiungsversuche nutzten nichts, das Kalb war verloren. Ein erstes Krokodil packte das Kalb am Hinterteil und verbiss sich in das Tier. Die Aufnahme entstand während der Mittagszeit um 11.30 Uhr, das erklärt auch etwas die harten Kontraste und das steile Licht. kamera Nikon D300 mit 4,0/200-400 mm bei 400mm, ISO 200, 1/800 s, f4.

Gnu. (c) Ingo Gerlach

22. Dezember 2009. Am vorletzten Tag unserer Safari in der Massai Mara, es war der 15. Tag unserer Reise und der 6. September, ahnten wir nicht, welche Dramen wir noch erleben sollten. Der aufmerksame Leser meiner Website hat sicherlich schon festgestellt, das wir morgens die Gepardenbrüder bei der Jagd fotografieren konnten. Nach dieser Jagd und dem großen Fressen fuhren wir weiter zum Mara-River. Dort erwarteten uns gefühlte 10.000 Gnus oder auch mehr, die den Fluss überqueren wollten und dies letztendlich auch machten. Zeit genug um auch mal einzelne Gnus "heraus zu picken" um zum Beispiel die sog. Wischerbilder zu machen, d.h. das Objektiv wird auf Blende 32 abgeblendet, damit man auf eine langsame Zeit von 1/15 s kommt. Dazu noch die ISO auf 100 herunter geregelt und dann gefühlvoll mitgezogen und ausgelöst. Das fotografische Elend offenbart sich dann erst hinterher, wenn man das Bild auf einem großen Monitor anschaut. Durch das abblenden zeigt sich der Sensordreck von seiner brutalen Seite. Die einzige Methode, die dann noch hilft, ist den Dreck wegstempeln.

Leopardin. (c) Ingo Gerlach

21. Dezember 2009. Die Leopardin auf der Pirsch, umschwirrt von zahlreichen Fliegen. Gesehen am 27. August, es war der 5. Tag der Mara-Tour.

Jagdtraining. (c) Ingo Gerlach

Spielerischer Kampf zwischen Mutter und Kind. (c) Ingo Gerlach
20. Dezember 2009. Mama Cheetah übt mit ihrem Nachwuchs auf spielerische Art und Weise die Jagd. Das fast erwachsene Jungtier verfolgt die Mutter und versucht diese mit der Pranke zu Fall zu bringen. Genau so, wie der junge Gepard dies später mit der Thomson-Gazelle oder anderen Gazellen machen soll. Dabei geht das Jungtier mit der Mutter recht rabiat um, diese toleriert die Attacken allerdings ohne Murren. Kamera: Nikon D3 mit 200-400 mm bei 200 mm, ISO 360, 1/500 s, f 8,0. die Bilder entstanden am 28. August, es war der 6. Tag unseres Aufenthaltes in der Massai Mara in Kenia.

Blickkontakt. (c) Ingo Gerlach

19. Dezember 2009. In der Massai Mara ist ja ständig was los. Irgendwo, irgendwann in irgend einer Ecke des Reservates spielt sich das eine oder andere Abenteuer ab. Wie bei diesem Gnu und den Geparden. Wir kamen über einen kleinen Hügel und sahen in der Ferne mehrere Fahrzeuge stehen. In aller Regel bedeutet das: Raubtiere. Wir fuhren sehr zügig zu diesem Punkt und sahen schon beim heran fahren die Gepardenmutter mit ihren drei halbwüchsigen Söhnen. Und wir sahen das Gnu, das offensichtlich verletzt, leichte Beute für die Geparden schien. Nur die Geparden haben die Rechnung ohne das verletzte Gnu gemacht. Denn dieses stellte sich den Geparden zur Wehr. Diese wiederum konnten mit dieser Situation nicht klar kommen, da Geparden darauf trainiert sind nur flüchtende Tiere zu schlagen. Also drohte eines der Gepardenjungen dem Gnu, aber dabei blieb es auch. Fotografisch gesehen war die Situation in sofern schwierig, da ich beide Tiere halbwegs scharf ablichten wollte. Und aus der Position in der ich mich befand, gab es nur zwei Möglichkeiten: 1. Nur das Gnu oder den Geparden scharf abbilden oder 2. die ISO entsprechend hochschrauben und gleichzeitig extrem abblenden um Tiefenschärfe zu erzielen. Ich habe mich für Möglichkeit 2 entschieden. Kamera: Nikon D3 mit 200-400 mm bei 400mm, ISO 1.800, 1/500 s, f 16. Ach ja, dieses Bild machte ich am 28. August, es war Tag Nr. 6 unseres Trips.

Spielende Geparden. (c) Ingo Gerlach

18. Dezember 2009. Am 28. August, es war der 6. Tag unseres Mara-Trips, entdeckten wir die Gepardenmama mit ihrem halbwüchsigen Nachwuchs. Es war spanend mit anzusehen, wie tolerant und gutmütig Mama Cheetah gegenüber ihrem sehr ruppigen Kind war. Nikon D3 mit 200-400mm ISO 800, 1/800 s, f5,6.

Flüchtende Leopardin. (c) Ingo Gerlach

17. Dezember 2009. Was wäre so manches Bild ohne die dahinter stehende Geschichte. So wie bei diesem Bild einer jungen Leopardin. Wir beobachteten diese seit geraumer Zeit, wie sie sich an eine Herde Impalas heran arbeitete. Dabei nutzte sie geschickt die Deckung der Sträucher und der Büsche. Immer wieder pausierte sie für längere Zeiten, mit ihrem Körper ganz dicht an den Boden gepresst. Die Impalas sicherten zwar in ihre Richtung, allerdings stand der Wind gut für die Leopardin. Wir bezogen mit einigen anderen Fahrzeugen Position um den zu erwartenden Angriff auf die Impalas zu fotografieren. Doch erstens kommt es anders als man zweitens meistens denkt. Durch irgend ein Geräusch oder eine Bewegung im Rücken der Impalaherde kam diese in vollem Galopp auf  Lady Chui gedonnert. Wir sahen schon das erste Impala im Maul der gefleckten Katze. Doch diese war derartig perplex ob der auf sie zustürmenden Tiere, das sie in rasendem Tempo vor den heran galoppierenden Impalas reiß aus nahm. That´s life. Gesehen, erlebt und nur teilweise fotografiert am 12. Tag unserer Mara-Tour, es war der 3. September.

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16. Dezember 2009. Schon Fritz Pölking, einer der bekanntesten deutschen Naturfotografen sagte, wenn ein Tier vor einem einschläft hat man als Naturfotograf alles richtig gemacht. Will heißen, man hat das Tier nicht gestört. Das war jetzt bei diesem Bild nicht der Fall, da in der Massai Mara ein Leopard eine echte Sensation ist. Und die Fahrer den Safaritouristen dieses Highlight gerne präsentieren, stehen schon mal 15 bis 20 Autos unter einem Baum auf dem der Leopard seine Ruhe sucht. Man kann allerdings den Eindruck gewinnen, das diese "Störung" des Leoparden dem Leoparden selbst nicht aus der Ruhe bringt. Dies ist allerdings die rein subjektive Betrachtungsweise des Autoren. Das Bild entstand am 3. September, es war der 12. Tag unseres Mara-Trips.

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15. Dezember 2009. Wie schwer es für uns Mitteleuropäer ist, einen Leoparden im dichten Gebüsch zu entdecken, verdeutlicht ein bisschen dieses Bild. Für unseren Guide Steve Mwangi war dies allerdings kein Problem. Seine Augen sind darauf trainiert, für uns Safaritouristen die schönsten Tiere ausfindig zu machen. Gesehen am 12. Tag unseres Mara-Trips, es war der 3. September. Das kleine Bild zeigt die "Auflösung" wo sich der Leopard versteckt hat.


Überlebenskampf. (c) Ingo Gerlach

Nach dem grossen Fressen. (c) Ingo Gerlach
14. Dezember 2009. Ein markdurchdringender Schrei erreichte uns als wir gerade einen sehr felsigen Fluss durchquert hatten. Es war kurz vor Sonnenaufgang, allerdings war die Sonne durch eine dichte Wolkendecke verhangen. Der Schrei kam von der anderen Seite, also mussten wir schnellst möglich wieder zurück an das andere Ufer. Der Schrei war ein Todesschrei eines einzelnen Zebras das von einem Löwenrudel angegriffen wurde. Für unsere menschlichen Massstäbe ist ein solcher Todeskampf kein schöner Anblick. Für das Löwenrudel ist es der normale Überlebenskampf. Fotografiert am 12. Tag, es war der 3. September, unseres Mara-Trips.


Elefantenmama mit Baby. (c) Ingo Gerlach

13. Dezember 2009. So wie der 8. Tag angefangen hat, so hört er auf. Nur das die Sonne rund 12 Stunden weiter gewandert ist. Eine Elefantenmama mit ihrem Baby in der untergehenden Sonne zu fotografieren gehört zu den besonderen Erlebnissen einer Safari.

Impala. (c) Ingo Gerlach

12. Dezember 2009. Der 8. Tag unseres Mara-Trips, es war der 30. August, begann mit einem traumhaften Sonnenaufgang. In diesem Licht, das nur eine ganz kurze Zeit vorherrscht, gelang es mir diesen Impalabock abzulichten. Kamera: Nikon D3 mit dem 4,0/200-400 mm VR bei 400 mm Einstellung, ISO 400, 1/1.600 s, f4.

Leopardin sorgt für Fleischnachschub für ihre Babys. (c) Ingo Gerlach

11. Dezember 2009. Am 8. Tag unseres Massai Mara Aufenthaltes, es war der30. August, entdeckten wir "unsere" Leopardin nachmittags um 15:30 Uhr kurz nach der Ausfahrt aus dem Camp mit einer erlegten Grantgazelle. Typisches Zeichen für die Jagdfreudigkeit der Leopardin ist der Hunger der zwei Babys die irgendwo tief im Gestrüpp auf Mama Chui warten.

Crossing der Gnus. (c) Ingo Gerlach

9. Dezember 2009. Man muss sich das mal vorstellen. Wir waren zur besten Migrationzeit in der Massai Mara. Trotzdem hat es acht Tage gedauert bis wir das erste spektakuläre Crossing der Wildebeest erleben konnten. Dieses Bild entstand am 8. Tag, es war der 30. August morgens um 8:40 Uhr. Über Funk bekamen wir den Hinweis, das die Gnus "crossen". Im Eiltempo fuhren wir zum sog. Crossing-Point. Mehrere Safarifahrzeuge waren schon von der Ferne zu sehen ebenfalls eine größere Staubwolke. Dies signalisierte uns, das wir, wenn wir Glück haben, noch ein paar Situationen der Flussdurchquerung auf den Chip bannen können. Und in der Tat, der ganze Vorgang dauert maximal zehn Minuten, dann war der Spuk vorbei.

Leopardin. (c) Ingo Gerlach

8. Dezember 2009. OK, zurück zu meiner Massai Mara Tour. Die Leser interessiert das Eisbärenproblem weniger. Offensichtlich klare Übersättigung durch ständig neue Klimakatastrophenszenarien. Also, diese ausgesprochen fotogene Leopardin konnte ich am 9. Tag, es war der 1. September, auf ihrem Ruhebaum ablichten. Das Licht war in diesem Moment ganz passend. Nikon D3 mit 4,0/200-400 mm und 1,7-fach Konverter bei 650 mm Einstellung, ISO 400, 1/320s, f8.

Gibt es den eisbären bald nur noch im Souvenirshop? (c) Ingo Gerlach


Polarbär. (c) Ingo Gerlach
7. Dezember 2009. Heute beginnt der Weltklimagipfel in Kopenhagen. Ein Datum welches wir uns alle merken sollten. An uns liegt es, ob wir in den nächsten Generationen den Eisbären nur noch in den Souveniershops von Svalbard/Spitzbergen bewundern können oder ob es uns noch möglich sein wird, ursus maritimus auf den Eisschollen jagen zu sehen.


Eye of the Leopard. (c) Ingo Gerlach

6. Dezember 2009. Immer wieder Leopard. In allen Facetten. Am 5. Tag unseres Mara-Aufenthaltes, es war der 27. August, gelangen uns recht beieindruckende Aufnahmen eines Leopardenmannes. Für mich ist der Leopard eines der faszinierendsten Geschöpfe der afrikanischen Fauna. Kamera: Nikon D3 mit 4,0/200-400 mm V, bei 340mm, ISO 800, 1/640s, f6,7.

Ballooning in the Massai Mara. (c) Ingo Gerlach

5. Dezember 2009. Nach all´ dem "Gemetzel" heute mal wieder ein ruhiges und beschauliches Wochenendbild. Fotografiert am 31. August, es war der 8. Tag unseres Aufenthaltes in der Massai Mara. Morgens um viertel vor sieben, wenn die Heißluftballons mit den Touristen vom Fig Tree Camp abhoben, die Sonne gerade über den Horizont kroch, dann war die Welt noch in Ordnung.

Hungriges Krokodil. (c) Ingo Gerlach

4. Dezember 2009. Am vorletzten Tag unseres Mara-Aufenthaltes, es war der 15. Tag und der 6. September, waren die Krokodile im Mara River sehr aktiv und hungrig. Hier musste das Zebrafohlen dran glauben. Während das Fohlen um sein Leben kämpfte, trotteten die anderen Tier "seelenruhig" weiter. Steve, unser Gamedriver, sagte dazu nur: "That´s wildlife." Jedes Jahr sterben auf der großen Wanderung, der sogenannten Migration, geschätzte 750.000 Gnus und Zebras. Allein bei der Durchquerung des Mara Rivers kommen zahlreiche Tier um. Sei es durch Stürze, durch reißende Fluten oder eben auch durch Krokodile. Allerdings hat die Natur es so eingerichtet, das auch rund 750.00 Tiere jedes Jahr geboren werden. So hält sich der Bestand von rund 2 Millionen Tieren konstant.

Eye to eye. (c) Ingo Gerlach

3. Dezember 2009. Tag 15 des Mara Trips. Es war der 6. September, als die Gepardenbrüder sich ihr "Frühstück" erjagten. Für unsere Menschenaugen entstehen dann dramatische, teils unschöne Motive. Für die Geparden ist das lediglich Nahrungsbeschaffung.

Eden? (c) Ingo Gerlach

2. Dezember 2009. Haben wir Eden entdeckt? Ja, fast. So sieht es in der Massai Mara aus. Am 6. Tag unserer Tour, es war der 28. August, konnten wir diese zauberhafte Stimmung auf den Chip bannen. Nikon D300 mit 2,8/70-200 mm VR, bei 116 mm, 1/1250s, f2,8, ISO 200.

Kroko-Attacke. (c) Ingo Gerlach

1. Dezember 2009. Tag 15 in der Massai Mara. Es war der 6. September. Unzählige Gnus versammelten sich in Ufernähe des Mara-River. Der Fluss hatte sehr wenig Wasser, vielleicht 50 cm. Mehr nicht. Trotzdem war es den Krokodilen immer wieder möglich Attacken gegen die Tiere - Gnus und Zebras - die in panischer Angst den Fluss durchquerten, zu machen.

Ca. 6 Wochen alt sind die Leopardenbabys. (c) ingo Gerlach

30. November 2009. Nach dem die Leopardin die beiden Jungen ins neue Versteck brachte, dauerte es knapp eine Stunde bis diese neugierig wieder vor dem Versteck auftauchten und spielten. Wir machten bis zur Dunkellheit ein Bild nach dem anderen. Dank des guten Rauschverhaltens der Nikon D3 waren auch noch Fotos jenseits der 3.200 ISO machbar. Am nächsten Morgen waren wir sehr früh wieder an dem Versteck und warteten auf "unsere" Leopardenfamilie. Leider vergebens. Mama Chui hatte in der Nacht, noch mal aus Sicherheitsgründen, einen Standortwechsel vorgenommen.

Leoaprdin mit einem ihrer zwei Babys. (c) Ingo Gerlach

29. November 2009. Immer noch Tag 10, es war der 1. September, - man könnte auch sagen Tag des Leoparden - als wir mit ungeheuer viel Glück den Standortwechsel der Leopardin mit ihren zwei Babys erleben durften. Mama Chui hat dann direkt vor unseren Augen, auf der anderen Seite des Olare Oruk River, ihren Nachwuchs im Uferdickicht versteckt.

Jumping Leopard No 1. (c) Ingo Gerlach Jumping Leopard No 2. (c) Ingo Gerlach Jumping Leopard No 3. (c) Ingo Gerlach Jumping Leopard No 4. (c) Ingo Gerlach Jumping Leopard No 5. (c) Ingo Gerlach Jumping Leopard No 6. (c) Ingo Gerlach Jumping Leopard No 7. (c) Ingo Gerlach

28. November 2009. Ja, die Leopardin sprang. Eines der Highlights am Tag 10 unserer Massai Mara Tour. Mein Favorit ist das Bild Nr. 2, das 2. Bild von links. Die Körperhaltung und der Blick sind schon einmalig. Das ist keine Gamefarm-Aufnahme, wo der Leopard vom Trainer gerufen wird oder mit Fleisch angelockt wurde. Dies ist wirklich Wildlife. Real. Fotografiert mit der Nikon D3 und dem 4,0/200-400 mm bei ISO 400, f4,0 und 1/400 sec. Ausschnitt aus einem Querformat. Schreiben Sie mir doch mal, welche Aufnahme aus dieser kleinen Serie Ihnen am besten gefällt.

Leopardin. (c) Ingo Gerlach

27. November 2009. Tag 10 unserer Tour, der 1. September. Die Leopardin vom Olare Oruk River, einem Nebenarm des Talek-Rivers, kommt direkt auf uns zu. Ein kleiner Wassergraben, ein Rinnsal, gilt es zu überbrücken. Wird sie springen? Mehr demnächst auf dieser Website.

Durstige Leopardin. (c) Ingo Gerlach

26. November 2009. Tag 10 unserer Tour, der 1. September, in der Massai Mara. Eine unserer Hauptmodelle, die Leopardin vom Olare Oruk River, einem Nebenarm des Talek-Rivers, hat uns viele wunderschöne Fotomotive, auch mit ihrem Nachwuchs, beschert.

Nebenbuhlerin. (c) Ingo Gerlach

25. November 2009. Tag 12, der 3. September, in der Massai Mara. Zwei Löwinnen hatte ein Zebra gekillt. Allerdings durfte eine der Jägerin nicht an dem Festmahl teilnehmen. Jedes Mal, wenn Sie dem Löwenrudel zu nahe kam, wurde sie recht schmerzhaft und aggressiv vertrieben.

Dinner im Mara Bush Camp. (c) Ingo Gerlach

24. November 2009. Was gab es schöneres als nach einem langen Fototag das Dinner unter freien Himmel des Mara Bush Camp zu genießen. Ein Hauch von Dekadenz und Hemingway umgab einen dabei und man plauderte über den Tag, mit allen seinen Erlebnissen und Beobachtungen. Mehr über das Camp >>>

Das Auge des Elefanten. (c) Ingo Gerlach

23. November 2009. Kurz vor Sonnenuntergang am Tag 14, dem 5. September, leuchtete die untergehende Sonne im Auge des Elefanten. Fotografiert mit Nikon D300 und dem 2,8/70-200 mmm VR, bei 200mm und f6,7 und 1/200s.

Heimweg in´s Camp. (c) Ingo Gerlach

22. November 2009. Tag 14 unseres Mara-Aufenthaltes, es war der 5. September. Ein ruhiger Tag mit ruhigen Motiven. Wohltuend.

Der Todeskuss des Geparden. (c) Ingo Gerlach

20. November 2009. Es war der vorletzte Tag unseres Maraaufenthaltes, der Tag 15 am 6. September. Es sollte am Ende des Tages der spektakulärste des ganzen Aufenthaltes werden. Doch zunächst begann der Tag verhalten, sehr verhalten sogar. Wir fuhren seit einer Stunde durch die Massai Mara und hatten kein Tier zu Gesicht bekommen. Eine eigentlich unmögliche Situation in diesem tierreichsten Reservat Kenias. Bis wir die drei Gepardenbrüder entdeckten. Und die Brüder hatten Hunger, großen Hunger. Die ersten drei Bilder gibt es heute. Morgen und an den nächsten Tag wieder mehr. Mehr hier >>>

Gabelracke (Lilac-breasted Roller, Coracias caudatus) mit ihrer fetten Beute. (c) Ingo Gerlach

19. November 2009. Es war Tag 4, der 26.August, als wir diese Gabelracke (Lilac-breasted Roller, Coracias caudatus) mit ihrer fetten Beute, einer Grille, entdeckten. Die Racke hatte sichtlich mit der großen Grille zu kämpfen, bis sie diese letztendlich verschlingen konnte. Fotografiert mit Nikon D3 und dem 4,0/200-400 mm und angedocktem 1,7-fach Konverter bei 650 mm Einstellung. ISO 400 1/320s, f6,7 und ziemlichen Crop. Aufgelegt auf einen Double-Bean-Bag aus den USA.

Sunset-Emotion in der Massai Mara. (c) Ingo Gerlach

17. November 2009. Bei uns in Deutschland klassisches Novemberwetter mit Regen bei 10 Grad plus. Da kommt mir dieses Bild vom Tag 5 in der Massai Mara, es war der 27. August, gerade recht. Auf der Rückfahrt zum Camp entdeckte ich diese zauberhafte Stimmung mit den vorbeiziehenden Gnus und der Familie die von Ihrem Guide fotografiert wird. Massai Mara und Kenia - ein Traum, nicht nur für Tier- und Naturfotografen.

Gentleman-Fighters. Topi-Gazellen. (c) Ingo Gerlach

16. November 2009. Am 27. August, es war der Tag 5 meiner Massai Mara Tour, entdeckte ich diese "Gentleman Fighters". Ich nannte diese kämpfenden Topi-Gazellen so, weil sie nach meinem Eindruck sehr ritterlich miteinander kämpften. Sie standen sich gegenüber, verneigten sich, gingen in die Knie und senkten dann ihr gehörntes Haupt um heftig und bestimmend zu schieben und zu rangeln. Dies geschah mit deutlichem Kraftaufwand, aber ohne erkennbare Agression. Die Kämpfe, mit gelegentlichen Pausen, waren nach ca. zwei Stunden beendet.

Leopadin mit Baby. (c) Ingo Gerlach

15. November 2009. Tag 3 und der 25. August in der Massai Mara. Es gibt Momente im Leben eines Tier- und Naturfotografen die sind so selten, das sie diesen Moment wohl nie wieder erleben werden. Genau so ging es mir mit dieser Leopardin die ihr Baby an einen sicheren neuen Standort brachte. Wir waren sehr nahe an dem vermuteten Versteck, hatten aber noch keinerlei Anblick. Als die Leopardin urplötzlich mit dem Baby im Maul direkt auf uns zu kam. Wir waren so überrascht und allerdings auch so unvorbereitet auf diese Situation, das es mir zumindest nicht möglich war, vernünftige Aufnahmen zu machen. Ich hatte die Kamera, eine Nikon D300 mit dem 2,8/70-200 mm VR, bereit, hatte allerdings die ISO noch auf 200 stehen. Einfach zu langsam für die schnell laufende Leopardin. Die ISO in diesem Moment hoch zu schrauben auf 800 oder 1.600 war zeitlich nicht möglich, so blieben nur ganz wenige, halbwegs brauchbare Aufnahmen zurück. Für mich war das Lehre genug, in den nächsten Tagen die Kameras auf ISO-Automatik einzustellen. Ganz nach dem Motto: Lieber ein leicht rauschiges Bild, als ein verwackeltes Bild.

Ägyptische Gans. (c) Ingo Gerlach
14. November 2009. Tag 3 in der Massai Mara. Die Morgensonne wurde von dunklen Wolken verdeckt, es versprach ein ruhiger Tag zu werden. Zeit, um sich um dieses Motiv der Egyptian Goose (Ägyptische Gans) zu kümmern. Nikon D3 mit 4,0/200-400 mm und 1,7-fach Konverter bei Einstellung 650 mm. ISO 1.600, f6,7, 1/800 s. Stabilisiert wurde die Kamera mit dem Objektiv durch den sogenannten "Double Bean Bag", einen mit grünen Bohnen gefüllten Bohnensack, der für eine hervorragende ruhige Lage der Kamera/Objektiv-Kombi sorgte. Diesen Bohnensack gibt es mittlerweile in vielen Ausführungen. Ein Modell für 49,33 britische Pfund gibt es hier >>>

Blickkontakt. (c) Ingo Gerlach

12. November 2009. Es war der 24. August und Tag 2 in der Massai Mara. Die zweite Begegnung mit dem Leoparden. Allerdings waren wir nicht die einzigen, die sich für dieses wunderschöne Tier interessierten. Mehr als 25 Fahrzeuge buhlten um den besten Platz, um den Chui (Massai-Sprache) vor die Linse zu bekommen. Das Ganze war schon sehr grenzwertig, wenn nicht sogar bedenklich, für das Tier und auch für die Menschen. Ich schließe mich dabei nicht aus. Trotzdem, wenn "Leoalarm" gegeben wurde, konnte das (Foto-)Jagdfieber schon mit einem durchgehen. Beachten Sie den Blickkontakt vom Leoparden zum Fahrer des linken Fahrzeuges.

Schneeleopard. (c) Ingo Gerlach

11. November 2009. Ich habe endlich meine Macs mit Snow Leopard aktualisieren können. Version Mac OS X 10.6.2 ist seit gestern online. Seitdem läuft SL (noch) stabil. Vorher krachten permanent alle möglichen Programme, vor allem die aus der CS4 Suite von ADOBE zusammen. Meiner Meinung nach hat Apple den Schneeleoparden zu schnell und überhastet und mit zahlreichen Problemen behaftet auf den Markt geworfen. Langfristig hat sich Apple damit, vor allem im Profibereich, keinen Gefallen getan, sondern sich damit einen Bärendienst erwiesen und Windows 7.0 den Marktstart erleichtert. Hoffen wir, das das aktuelle OS-Update hält was es verspricht.

Leopardin. (c) Ingo Gerlach

11. November 2009. Am 5. Tag in der Mara, es war der 27. August, durften wir "unsere" Leopardin erneut treffen. Diese Raubkatze ist so faszinierend, das man schon verstehen kann, warum alle Touristen in Kenia ganz verrückt nach dem schönsten Tier in der "Big five"-Abfolge sind.

Gepardin jagt Thomson-Gazelle.(c) Ingo Gerlach

8. November 2009. 10.00 Uhr vormittags am 26. August. Es war Tag 4 unseres Aufenthaltes in der Massai Mara. Wir entdeckten eine Thomson-Gazelle mit Ihrem Baby. Gleichzeitig hatte auch eine Gepardin die beiden gesehen. Mama Thomson legte das Baby sofort im hohen Gras ab und entfernte sich von seinem Nachwuchs recht zügig. Die Gepardin nahm die Jagd auf die Mutter auf. Allerdings war diese in dem hohen Gras schneller als die Gepardin. So waren letztendlich Mama und Baby Thomson gerettet und die Gepardin immer noch hungrig. Fotografiert mit der Nikon D3 und dem 4,0/200-400 mmm VR. VR ausgeschaltet. Durch die Speichererweiterung der D3 konnte ich eine maximale Bildfolge erreichen. Das Bild oben ist allerdings ein starker Crop.

Manic-Trip von Kapstadt nach Dortmund. (c) Ingo Gerlach

6. November 2009. Am 2. Tag in der Massai Mara haben wir diese Dortmunder mit ihrem "Manic-Trip" von Kapstadt nach Dortmund gesehen. Beneidenswert ein solcher Trip über diese riesige Distanz. Mehr unter Manic-Trip.

Fussbad, mit dem Segen des Papstes. Gesehen in Köln. (c) Ingo Gerlach

4. November 2009. Gesehen am 16. Mai diesen Jahres in Köln. Ich habe das Bild mit "Fussbad, mit dem Segen des Papstes" betitelt. Kamera Nikon D3 mit dem 24-70/2,8. In Lightroom in schwarzweiß umgearbeitet.

Elefantenfamilie vor der beherrschenden Kulisse des Kilimandscharo. (c) Ingo Gerlach

3. November 2009. Heute kommt aus aktuellem Anlass eine "uralte" Aufnahme von mir zum Einsatz. 1981 im Juni machte ich dieses Foto von den Elefanten vor der traumhaften Kulisse des Killimandscharo. Fotografiert habe ich mit Pentax 6x7 auf Ektachrome-Material. Der aktuelle Anlass für die Veröffentlichung ist die Meldung vom gestrigen Tage. Mehr darüber im Blog >>>

Der erste platte Reifen. Zwei weitere sollten folgen... (c) Ingo Gerlach

01. November 2009. Tag 1 unserer Tour in die Massai Mara. Kurz hinter Narok: der erste Reifen macht schlapp. Für Steve, unseren Guide und Fahrer "no problemo". In Rekordzeit wechselte er den Reifen und die Fahrt ging weiter. Auf dem Rückweg haten wir dann zwei "Punches". That´s Life auf Kenias Strassen.

Die Beute im Blick. Die Jagd kann beginnen. (c) Ingo Gerlach

29. Oktober 2009. Die drei Gepardenbrüder haben "Ihr Opfer" bereits im Visier. Einer der zahlreichen Highlights von Tag 15 kündigt sich an. Mehr Bilder demnächst hier auf dieser Website.

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26. Oktober 2009. Das Naturfotofestival in Lünen ist wieder vorbei. Zeit für ein kleines Resümee. Mein Eindruck: Es waren weniger Leute als letztes Jahr vor Ort, das ist aber rein subjektiv. Interessant waren einige Bildvorträge, speziell von der Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern. Dieser Beitrag, er war auch der erste am Samstagmorgen begeisterte nicht nur mich. Herrlicher Vortrag mit herausragenden Aufnahmen der Gruppenmitglieder. Hervor zu heben sind auch die Vorträge von Paul Nicklen und Joel Sartore. Beides National Geography Fotografen mit entsprechend guten Fotos und Visionen. Weniger gut fand ich persönlich bei einigen Vorträgen die schwere Musik. Aber auch hier reine Geschmacksache. Der Fotomarkt war hochinteressant. Nikon präsentierte die D3s und anderes. Canon, ISAR-Foto, AC-Foto, Wildnisreisen Schweden, Calumet, und viele andere mehr waren vertreten. Aber mit das schönste sind für mich persönlich immer die zahlreichen Gespräche und Diskussionen am Rande. Dies ist die Würze des Fotofestivals in Lünen. Die Fotoausstellungen glänzten mit herausragenden Fotos der diesjährigen Preisträger. Eine Augenweide. Heftig diskutiert wurde der Gesamtsieger, ein Spanier, der mit seinem blutigen Bild eines Bartgeiers in einem Tierkadaver den Gesamtsieg holte. Sicherlich ein Bild welches äußerst ungewöhnlich ist. Demnächst mehr unter >>>
Lünen 2010 - wir sehen uns vom 29. - 31. Oktober.

Wenn Geparden fressen, fressen sie schnell und es ist ein blutiges Geschäft. (c) Ingo Gerlach

22. Oktober 2009. Tag 15 in der Massai Mara. Nach über einer Stunde Fahrt in einer praktisch tierlosen Savanne entdeckten wir die drei Gepardenbrüder, die sich auf eine Jagd vorbereiteten. Wir hatten das Glück, die Jagd auf die Gnus live zu erleben. Weitere Bilder demnächst hier auf dieser Webseite.

Gepardenfamilie. (c) Ingo Gerlach, 2009

19. Oktober 2009. Tag 16 in der Massai Mara. Rund eine Stunde Suche nach der Gepardenfamilie, bevor wir die Tiere endlich entdeckten. Mama Cheetah hatte für sich und ihren Nachwuchs eine Impala erjagt. Nikon D3 mit 4,0/200-400 mm.

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18. Oktober 2009. Wie ich von Gisela Pölking, Witwe von Fritz Pölking, erfahren musste ist das GDT-Gründungsmitglied Horst Niesters im Alter von 72 Jahren verstorben. Ich kannte Niesters persönlich und schätzte seine rheinische Frohnatur sehr. Die GDT wird ihn mit Sicherheit vermissen. Auf dem letzten Naturfotoestival In Lünen im Jahre 2008 habe ich ihn das letzte Mal erleben dürfen.
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Röhrender Rothirsch. (c) Ingo Gerlach

14. Oktober 2009. Wildwald Vosswinkel. 10.12 Uhr, minus 3 Grad, Rauhreif. Die Brunft der Rothirsche ist in vollem Gange. Wer die Brunft noch fotografieren will, sollte sich beeilen. Ende Oktober ist es vorbei und dann heißt es wieder bis nächstes Jahr warten.

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13.Oktober 2009. Aus youtube: Wie im richtigen Leben! Mit deutschen Untertiteln. Ein Video, das Sie gesehen haben müssen, wenn Sie Preisverhandlungen mit Ihren Kunden führen. Nicht ganz ernst zu nehmen, aber vieles kommt einem durchaus bekannt vor. Klicken Sie hier um das Video zu sehen >>>

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1. Tag. 23. August. Impalas. Nikon D3 mit 4/200-400 mm. ⓒ Ingo Gerlach 2009.

6. Oktober 2009. Über 11.000 Bilder habe ich mittlerweile gesichtet und kritisch geprüft. In einem ersten Durchgang blieben rund 5.000 übrig. Immer noch zu viel. Ein weiterer Durchgang war nötig um die schiere Masse weiter zu reduzieren. Ca. 1.400 Fotos haben letztendlich das "Ausleseverfahren" überstanden. Alles Bilder, die ich bei meinen bisherigen Tripps nach Kenia so noch nicht produzieren konnte. Peu á peu werde ich Ihnen hier auf meiner Website einige Bilder von den einzelnen Tagen präsentieren.

Leopard pirscht sich an Beute ran. (c) Ingo Gerlach

12. September 2009. "Sixteen Days in the Mara" - ein Erlebnis und ein Ergebnis der besonderen Art. Praktisch jeden Tag bekamen wir den Leoparden oder die Leopardin zu Gesicht. Leopard mit Grantgazelle, Leopard mit Zebrajungen, Leopardin mit zwei Babys. Leopardin im Sprung, Leopardin beim Trinken, Leopardin im Baum, Leopardin beim Baum herab springen, Leo in fast jeder Situation. Selbst wie eine relativ junge Leopardin von einer aufgeschreckten Impalaherde vertrieben wurde konnten wir beobachten. Darüber hinaus konnten wir fantastische Gnu-Crossings erleben, Krokodile die reichlich Beute machten. Geparden bei der Jagd auf Gnus und auf der Jagd nach Thomson-Gazellen. Löwen, die Warzenschweine killten und sich an Zebras satt fraßen. Und immer wieder zauberhafte Aufnahmen von der reichen Vogelwelt der Mara und der wunderschönen Landschaft. Demnächst mehr hier auf dieser Webseite.

Löwenzahn;-)) (c) Ingo Gerlach

9. August 2009. Löwen(zahn). Gesehen im wunderschönen Wuppertaler Zoo mit seinen tollen großen Freigehegen für den Löwen und für den Sibirischen Tiger.

Löffelente_nd39853.jpg. (c) Ingo Gerlach

29. Mai 2009. Löffelente am Rande eine Wasserlilienfeldes. Fotografiert in Andalusien mit Nikon D3 und Nikkor 4,0/200-400mm.

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20. Mai 2009. Am Rande der Nikon-Solutions, die ja bekanntermaßen vom 15. - 16. Mai 09 in den Hallen der Kölner Expo stattfanden, habe ich interessante Details zur zukünftigen Nikon D400 erfahren. So soll die D400 einen neuen Expeed II haben, HD-Filmfunktion mit evtl. Stereoton, schwenkbares Display mit kontinuierlichen AF, einen 16 - 18 MP-Sensor, sowie einige neue DX-Objektive. Wenn das alles stimmt, was ich da gehört habe, dann ist das ein klares Signal von Nikon für das DX-Format. Gemunkelt wird, das die D400 im August diesen Jahres präsentiert wird. Gestützt wird diese Info sicherlich auch durch die Auslistung der D300 bei einigen Händlern. Also, wieder mal spannend, was wir von Nikon im Spätsommer bzw. Frühherbst erwarten dürfen.

Gesehen in Sevilla_d3n9261bw.jpg. (c) Ingo Gerlach

09. Mai 2009. Früh übt sich, wenn man mal ein großes Fahrrad, eine Pferdekutsche, einen Kleinwagen oder einen BMW fahren will. Gesehen in Sevilla/Spanien.

Der Sonne entgegen. (c) Ingo Gerlach

23. April 2009. Abfliegen heißt auch ankommen. Diese landende Maschine fotografierte ich am Frankfurter Flughafen, als ich morgens um 6:15 auf das "boarding" wartete. Die Sonne war gerade aufgegangen und das Motiv zu reizvoll um es links liegen zu lassen. Gerade der Frankfurter Flughafen bietet zahlreiche Motive für den Fotografen. Gleichzeitig erkennt man bei solch kontrastreichen Motiven auch die Grenzen der digitalen Kameratechnik. Früher beim Film wäre noch Zeichnung in der Sonne gewesen. Der hochempfindliche CMOS-Sensor der Nikon D3 war nicht in der Lage diesen zugegebener maßen extremen Kontrastumfang zu packen.

Aus aktuellem Anlass:
22. April 2009. Heute bekam ich eine Mail mit schockierendem Inhalt, den ich den Lesern meiner Website nicht vorenthalten möchte. Wenn Sie auf diesen Link klicken kommen Sie auf eine Website der internationalen Organisation PETA, die auf die schockierenden Verhältnisse in chinesischen Pelztierfarmen hinweist. Mir trieb es die Tränen in die Augen als ich das Video sah. Es ist einfach unglaublich, wozu der Mensch in der Lage ist. Sicherl
photo02
ich ist es jetzt ganz leicht, die chinesischen Pelztierfarmen und ihre Arbeiter zu verurteilen. Wichtiger ist es jedoch, diesen Farmen die geschäftliche Grundlage zu entziehen, in dem die westliche Welt keine Pelze mehr kauft und nutzt. Intervenieren Sie überall gegen diese Methoden des brutalen und grausamen Tötens, wo den Tieren bei lebendigen Leib der Pelz über den Kopf gezogen wird.

Ich möchte ausdrücklich davor warnen, das dieses Video nichts für schwache Nerven und zart besaitete Gemüter ist.

Aber ich bin auch der Meinung das es gezeigt werden muss. Grundsätzlich ist tierpohto.de unpolitisch und unterwirft sich auch keiner Organisation. Ich als engagierter Naturfotograf sehe mich jedoch in der Verpflichtung auf diese krassen Missstände hin zu weisen.


Meister Adebar ist in Andalusien sehr häufig anzutreffen. (c) Ingo Gerlach

Wohnungsnot. (c) Ingo Gerlach
21. April 2009. Die Cota Donana in Andalusien in Südspanien ist ein extrem bedrohter Lebensraum von zahlreichen Tierarten. Über 400 Vogelarten wurden hier bereits gezählt. Der seltene Pardelluchs kommt hier vor. Allerdings wird man in einem kurzen Urlaubsaufenthalt dieses seltene Raubtier wohl nicht zu Gesicht bekommen. Was mir besonders auffiel, die zahlreichen Weißstörche. Überall brüten Sie, jeder Strommast muss für das Brutgeschäft herhalten. So werden zum Beispiel in der Donana selbst solche "mehrstöckigen" Nestanlagen genutzt. Sozialer Wohnungsbau für Familie Weißstorch. Einen Besuch wert ist auch der zoologische Garten in Jerez. Dort brüten neben zahlreichen Entenarten auch die Störche und die Kuhreiher nebst Seidenreiher. Diese Vögel haben sich an die lärmenden Besucher gewöhnt und verrichten in dem Zoo ganz normal ihr Brutgeschäft. Sicherlich ein lohnender Besuch im Zoo von Jerez. Nach dem Zoobesuch sollten sie nicht versäumen die reizvolle Stadt Jerez de la Frontera und/oder auch eine Sherry-Destillerie, zum Beispiel "Tio Pepe", zu besuchen.

...mit dem Zweiten sieht man besser__nd33531_web.jpg. ⓒ Ingo Gerlach 2009.

15. März 2009. "Mit dem Zweiten sieht man besser" - Wildschwein (c) bei der Körperpflege. Highlight im großen Glanzlichter Fotowettbewerb 2009 in der Kategorie "Humorous Views of Nature". Über 1.000 Fotografen weltweit beteiligten sich mit über 14.000 Fotos an diesem renommierten Wettbewerb. Hier mit einer Aufnahme zu gewinnen, das heißt schon etwas.
Mehr über Glanzlichter>>>


Feldhase sichert.  © Ingo Gerlach

Rammelnde Feldhasen_iwg0264.jpg © Ingo Gerlach
28. Februar 2009. Jetzt beginnt die Rammelzeit der Feldhasen, bzw. ist sie schon in Gange wie man von einigen gut unterrichteten Kreisen hören konnte. Der Feldhase, auch Symbol für die Fruchtbarkeit, ist in einigen Landstrichen so gut wie von der Bildfläche verschwunden. Nicht nur die Bejagung hat ihm zu schaffen gemacht. Krankheiten, der Verkehr und zunehmend auch die ungünstige Witterung, wie kalte und nasse Februar- und Märzmonate haben den Bestand nicht gerade gefördert. Trotzdem ist er ein (Über)lebenskünstler der besonderen Art. Gerade in den Wochen vor Ostern entwickeln wir Menschen gegenüber dem Feldhasen eine besondere Liebe. So muss der Feldhase für allerlei Kitsch und "schokoladiges" herhalten. Freuen wie uns, wenn wir einen oder mehrere Feldhasen sehen. Bremsen wir auch für den Feldhasen. Und lassen ihm ein bisschen Lebensraum in Feld und Flur. Das wünscht sich

Ihr Ingo Gerlach

der vor über 30 Jahren seinen ersten Feldhasen fotografieren durfte. Mehr Bilder >>>


Nur ein paar Tulpen..._nd37196.jpg. © Ingo Gerlach

Ein einfacher Tulpenstrauß..._nd37200.jpg, © Ingo Gerlach
Liebe Leser(in), liebe Fotogemeinde,
ein Strauß Tulpen, ein bisschen Sonne und eine Kamera mit Makroobjektiv und schon lassen sich ein paar stimmungsvolle Frühlingsbilder zaubern, die einem den Winter fast vergessen lassen. Die tiefe Wintersonne, weich durch den Vorhang gefiltert, eine offene Blende und eine Herangehensweise an das Motiv, die man auch durchaus heranpirschen oder umgarnen nennen kann. Der Autofokus gehört bei solchen Aufnahmen abgeschaltet, da er durch die vielen monochromen Flächen nur "verrückt" spielen würde. Das Spiel mit Schärfe und Unschärfe, sowie die Gestaltung von Farbflächen ermöglichen zauberhafte Bilder die die Frühlingssonne in das Fotografenherz lassen. Ein einfacher Tulpenstrauß aus den Farben gelb, lila, und grün machen dies möglich - und natürlich Ihre Kreativität. Das Kameramodell ist dabei nicht so entscheidend, allein Ihr Blick macht es. Also, lassen Sie die Frühlingssonne jetzt schon im Januar auf Ihren Chip und in Ihr Herz.
Das wünscht Ihnen

Ihr Ingo Gerlach



Ältere Beiträge:

Verlassen wir ausgetretene Pfade, auch bei schlechtem Wetter.  In diesem Sinne ein ereignisreiches Jahr 2009. © Ingo Gerlach
Verlassen wir ausgetretene Pfade, auch bei schlechtem Wetter. In diesem Sinne ein ereignisreiches Jahr 2009.







Mensch - Fisch. Bildnummer: k7_loro-park-teneriffa_nd34808.jpg © Ingo Gerlach
Mensch - Fisch. Gesehen im Loro-Park auf Teneriffa im Jahr 2008. Lobende Erwähnung beim großen Fotowettbewerb "Europäischer Naturfotograf 2008" der GDT.






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